Sankt Maria in Lyskirchen, Köln
Das Wichtigste im Überblick ...

 

 

 

 

 

 

HERZLICH WILLKOMMEN
AUF DEN VON SEITEN
SANKT MARIA IN LYSKIRCHEN.
EINE ROMANISCHE KIRCHE
IN KÖLN!

 

 

 

 

 

 

 

 

   


 

Sankt Maria in Lyskirchen, Köln An Lyskirchen 10 in 50676 Köln info@lyskirchen.de oder schnegg@lyskirchen.de

 

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in eigener Sache: Wie Sie bereits bemerkt haben, hat sich die erste Seite von www.lyskirchen.de verändert. Sie finden hier zukünftig das Wichtigste im Überblick. Dazu gehört auch das aktuelle Sonntagsevangelium und die Gedanken zum Sonntagsevangelium von Pfarrer Matthias Schnegg.

 

Bitte haben Sie Verständnis, dass es beim Umbau der Seiten auch schon einmal zu kleineren technischen Problemen kommen kann.

 

Vielen Dank

 

Benjamin Marx 

 

 



 

 

Freut euch mit den sich Freuenden; 
weint mit den Weinenden (Röm. 12:15).

 


 

 

 

Diese Tage in Lyskirchen

 

6. Sonntag der Osterzeit
Sonntag, den 29.05.2011

um 19 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

CHRISTI HIMMELFAHRT HOCHFEST

Donnerstag, den 02.06.2011
um 19 Uhr HEILIGE MESSE

 

7. Sonntag der Osterzeit
Sonntag, den 05.06.2011

um 19 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Sie sind eingeladen
 

 


 

 

 

Gedenken für Frau Maria Brecht - Sechswochenamt

Am Pfingstsonntag feiern wir den festlichen Gottesdienst auch im Gedenken und in Verbindung mit Frau Brecht. Im Anschluss an die Feier sind Sie alle zu einem Zusammensein in ihrem Namen in der Unterkirche oder im Hof des Pfarrhauses eingeladen. Danke alle, die auf so unterschiedliche Weise Anteil genommen haben am Tod der Frau Brecht. Eine sehr berührende Art der Würdigung.

 


 

 

 

SONNTAGSEVANGELIUM
VOM 29.05. 2011  dem 

6. Sonntag der Osterzeit 2011 

 

Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben

 + Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

 

Joh 14, 15-21

Evangeliumbuch aus Peresopnytske, Ukraine
(16. Jahrhunder, der Evangelist Johannes)


 

 


 

Gedanken zum Sonntagsevangelium

von Pfarrer Matthias Schnegg, Lyskirchen


 

Sich zeigen
(zu Johannes 14,15-21)

Wir befinden uns weiter in den Abschiedsreden Jesu. Das Johannesevangelium inszeniert eine Situation des Abschieds der Schüler Jesu. Der Evangelist verwendet diese Szene aber, um seiner Gemeinde etwas über die Weltdeutung aus dem Glauben an Jesus, den Messias zu erzählen. Es entsteht die paradoxe Darstellung, dass die glaubende Gemeinde die Szene vom Abschied Jesu vor seinen Jüngern aus der Perspektive des ‚Wissens’ um die Auferweckung Jesu hört; die Schüler Jesu jedoch stehen vor diesem ‚Wissen’.

 

Für die Schülerinnen und Schüler Jesu lautet die Frage: Wie können wir weiter Gott vertrauend leben, wenn Jesus uns durch seinen Tod geraubt sein wird? Für die nachösterliche Gemeinde heißt es: Wie können wir unseren Glauben in der Praxis unseres Alltags leben – so, dass sich das Leben des Auferweckten darin zeigt?

 

Der Vers 15 spitzt diese Fragestellung zu auf die Überlegung, wie die Liebe zu Jesus gelebt werden kann – bei den Schülern Jesu, wenn Jesus in den Tod genommen ist; bei der Gemeinde, wenn sie den direkten Lebenskontakt mit Jesus von Nazareth nicht mehr hat.

 

Getreu jüdischer Tradition verknüpft der Evangelist die Liebe mit dem Halten der Gebote. Im Johannesevangelium ist bisher nur von dem einen Gebot die Rede: ‚einander zu lieben’ (13,34f). Wenn hier von Geboten in der Mehrzahl gesprochen wird, dann ist all das gemeint, was wir an Jesu Leben und Haltung ablesen können. Die vielen Begebenheiten sind Zeugnis der einen Liebe.

 

Sehr angenehm, dass das Halten der Gebote nicht als eine alleinige Kraft und Leistung des Menschen dargestellt wird. Verheißen wird der Beistand, der Heilige Geist. Weil Jesus selbst als der von Gott geschenkte Beistand zu betrachten ist, wird in unserem Text von einem ‚anderen’ Beistand gesprochen. Wir dürfen uns das nicht platt in einer Reihenfolge vorstellen: Der eine geht, der andere kommt. Das Lebenszeichen Jesus, der Messias, bleibt. Das wird im weiteren Verlauf unseres Textes klar.

 

Der Tod Jesu wird im Johannesevangelium eng verknüpft mit dem Beistand Gottes. Der mit in den Tod gehende Gott ist der, der die Macht des Todes kraft seiner Lebensfülle überwindet. Der Tod Jesu ist ein Zeichen der unzerstörbaren Liebe Gottes. Der Tod Jesu ist die Konsequenz seines die Liebe Gottes bezeugenden Lebens. Die Auferweckung Jesu aus dem Tod ist die Proklamation Gottes, dass dieser Weg der Liebe Jesu der Weg ist, auf dem wir Gott und das Leben finden.

 

Der verheißene Geist wird als ‚Geist der Wahrheit’ dargestellt (17). Die Wahrheit ist die Wahrheit ‚Gott’: Gott, der vom Uranfang das Leben ist; Gott, der sich im Leben Jesu als Leben Schenkender erweist; Gott, der im Kreuz, in den Wundmalen präsent bleibt; Gott, der sich als der erweist, der über der Macht des Todes die Macht seines Lebens zeigt.

 

Beim Hören oder Lesen dieser Gedanken wird wieder einmal sehr spürbar, dass wir all das nur aufnehmen können, wenn wir Glauben, Vertrauen in Gott haben. Dieser grundsätzlichen Zustimmung widmet sich der Vers 17 auch, indem er von ‚der Welt’ und von der Schülerschaft, der Gemeinde (‚ihr’) spricht. Wir können die Kraft dieses johanneischen Glaubensbekenntnisses nur aufnehmen, wenn wir uns glaubend darauf einlassen. ‚Die Welt’ sieht und kennt ihn nicht, weil sie in Jesus nicht den Messias sieht. Für ‚die Welt’ mag Jesus ein besonderer, ein auffälliger, ein provokanter Mensch gewesen sein. Worin für den Glaubenden die Bedeutung Jesu besteht, das kann ‚die Welt’ nicht sehen und nicht kennen, weil sie nicht mit dem Blick des Bekenntnisses auf Jesus schaut. Im Gegensatz zur ‚Welt’ wird deutlich, dass die Gemeinde Jesus sehr wohl kennt und sieht. Seine Worte und Taten sind dem Glaubenden Offenbarung des Wesens und der Gegenwart Gottes selbst.

 

Dann kommt eine interessante Wende in den Text (18f). Gerade vorher ist der andere Beistand, der Geist, zugesagt worden. Er ist gegeben, damit die Glaubenden sich nicht verwaist fühlen, wenn die direkte, greifbare Gegenwart Jesu nicht mehr gegeben ist. (Das ist ja die Situation aller Gemeinden bis auf den heutigen Tag.) Da heißt es nun, dass Jesus von sich sagt, der er wieder kommt zu seiner Gemeinde.

 

Im Vers 19 vollzieht sich, was sich in der Zeitgeschichte Jesu abgespielt hat: Nur noch eine kurze Weile seht ihr mich – das ist der Hinweis auf seinen baldigen Tod. Für ‚die Welt’ ist der Tod Jesu das Ende. Sie sieht ihn nicht mehr. Ein besonderer oder provokanter oder weltverirrter Mensch ist mit dem Tod weg, aus dem Blick. Die Gemeinde aber ‚sieht’ ihn, weil er lebt. Er lebt da, wo die Menschen bezeugen, dass sie ihn lieben. Das bezeugen sie (nach V 15), indem sie seine Gebote halten – das Gebot, einander zu lieben.

 

Hier klingt die fundamentale Osterbotschaft an: Gott ist mit seinem Messias in den Tod gegangen. Die Hingabe des Jesus ist von Gott mitgetragen. Diese Hingabe um der Liebe zum Menschen willen wird zur Zusage eines unendlichen, unzerstörbaren Lebens. Von diesem Leben kündet die Auferweckung Jesu vom Tod. Daher erfährt die hörende und lesende Gemeinde des Evangeliums, dass die Glaubenden begreifen: Er lebt! Dieses Bekenntnis beinhaltet, dass auch wir begreifen, dass wir leben. Bei aller Gewissheit unseres Todes wird hier verkündet, dass das Leben Gottes unzerstörbar ist.

 

Für die Gemeinde ist klar, dass der auferstandene Herr in seiner Gemeinde lebt und sich da ‚sehen’ lässt. Wenn Menschen begriffen haben, dass mit Jesus sich die Lebensfülle Gottes selbst offenbart, dann wird auch klar sein, wie untrennlich Gott und der Messias Jesus zusammengehören. Die ganze Größe und Lebenskraft Jesu kommt nicht aus ihm selbst. Sie kommt aus der Einheit, die Jesus mit Gott hat. (V 20) Daraus folgt, dass wir als Gemeinde dankbar, staunend und voller Freude begreifen dürfen: Wie Jesus aus Gott das ganze Leben hat, so werden wir, die wir mit Jesus unser Leben verbinden, auch das ganze Leben Gottes haben. In all dem ist die Gegenwart des auferweckten Messias Jesus in seiner Gemeinde gewiss.

 

Mag sein, dass uns Herz und Verstand glühen, wenn wir diesen Gedankengängen folgen. Mag sein, dass diese verdichteten Darstellungen des Johannesevangeliums uns ab einer gewissen Stelle überfordern, weil wir das mit unserer Lebens- und Glaubenserfahrung noch  wenig übereinbringen können. Der Weg bleibt, in diese Zusage des Lebens Gottes hinein wachsen zu müssen, aber auch zu können.

 

Die Abschlussbemerkung unserer Perikope weist uns erneut (wie schon im beginnenden Vers 15) den Weg: Die seine Gebote – die Haltungen seines Lebens – haben und halten, die bezeugen damit, dass sie eng mit dem Messias Jesus und mit Gott verbunden sind = die ihn lieben. Und die Liebe ist ein Ausdruck der Verbundenheit und der Beziehung: Die Liebe zu Jesus (im Nachgehen seines Lebenszeugnisses) bindet ‚automatisch’ in die Liebe Gottes. Diese Liebe lässt die Verbindung mit dem Auferstandenen Gewissheit sein. Und darin ist der Auferstandene ‚da’. Er ‚zeigt’ sich.

 

Vielleicht sind manchen die Worte zu gewaltig. Manche können in allem persönlichen Zurücktreten bezeugen, dass sie von dieser Gewissheit der Gegenwart des Auferstandenen beseelt sind – in der Fülle all dessen, was zum Leben gehört. Das ist keine allein geistlich- mystische Verbindung zum Auferstandenen. Das ist konkrete Erfahrung, die geschenkt ist. Es gibt in der Vorstellung des Johannesevangeliums den einen Zugangsweg, den Auferstandenen als Geist der Wahrheit, als Beistand im konkreten Leben zu ‚sehen’: Seine Gebote zu halten und dadurch seine Liebe zu leben. Und diese Gebote sind die alltägliche Ausformung des einen Gebotes des johanneischen Jesus: einander zu lieben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

  

 

 


 

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,
denn der Friede der Erde ist totkrank.

 

Litanei zur Regina Pacis

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,
denn der Friede der Erde ist totkrank.

Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest,
erbitte uns den Frieden -

Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst,
erbitte uns den Frieden -

die du das heilge Kind des Friedens
der Welt geboren hast, erbitte uns den Frieden -

Du Helferin des Allversöhners,
du Willige des Allverzeihers,
du Hingegebene an sein ewiges Erbarmen,
erbitte uns den Frieden!

Um der Angst der Kreaturen willen,
wir bitten dich um Frieden -

Um der kleinen Kinder willen,
die in ihren Wiegen schlafen,
wir bitten dich um Frieden -

Um der Greise willen,
die so gern in ihren Betten stürben,
wir bitten dich um Frieden -

Du Mutter der Schutzlosen,
du Feindin der Herzlosen,
du klarer Stern in allen Wolken der Verwirrung,
wir bitten dich um Frieden!

Um der ganzen Menschheit willen,
darin Gottes Ebenbild versinkt,
rette doch, o Mutter, rette doch den Frieden -
rette ihn um deines Sohnes willen,
dass er nicht umsonst für uns gekreuzigt wurde -

Mutter, Mutter, schmerzreichste aller Kreaturen,
nimm in deine Arme die verlorne Welt!

Bitte um die Auferstehung unsres Friedens!
Du Braut des lebendigen Gottes,
du Mutter des auferstandenen Gottes,
du Königin im Reich des ewigen Gottes.
Amen. Amen. Ja, es wird geschehen.
Ostern wird es werden für den toten Frieden,
Frieden wird es werden
um den Frieden dieser armen Welt.

Gertrud von Le Fort

 


  

Sankt Maria in Lyskirchen

 

Die Kirche ist die kleinste unter den großen romanischen Kirchen, sie ist auch die einzige, deren historische Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert zu einem großen Teil erhalten sind. Sie wurden in den Jahren 1879 bis 1881 freigelegt. In den drei Mittelschiffsjochen sind jeweils vier Szenen des Alten und des Neuen Testaments in gegenseitigem Bezug dargestellt. Der Name Lyskirchen geht möglicherweise auf die Stiftung eines Lysolfus, Mitglied eines Kölner Patriziergeschlechts, zurück (ganz geklärt ist das allerdings nicht!). Nach dem vor der römischen Stadt gelegenen Ort hieß sie ursprünglich St. Maria in Nothausen.

Erstmalig urkundlich erwähnt wird sie im Jahre 948. Der erhaltene dreischiffige romanische Bau entstand um 1210 bis 1220. Es handelt sich um eine Basilika mit Emporen, deren Ostapsis von zwei Turmbauten flankiert wird, von denen nur der nördliche ausgebaut wurde. Seine Gestalt folgt dem Vorbild von St. Aposteln: ursprünglich Falthelm, heute Rautenhelm über vier Giebeln. Im Inneren öffnen sich hier Chornebenkapellen. Die obere Partie der Apsis, die Emporenöffnungen und die Fenster wurden im 17. Jahrhundert in gotisierenden Formen umgestaltet.

An der Westfassade, deren obere Partien im 19. Jahrhundert neu gefasst wurden, hat sich eines der eigenwilligsten Portale Kölns erhalten: Das von einer Girlande gerahmte Bogenfeld über der säulenflankierten Giebelsturzpforte zeigt einen blinden Zackenbogen, dessen nächste Verwandte in der Westvorhalle von St. Andreas und in den Fächerfenstern von St. Gereon zu finden sind. St. Maria in Lyskirchen wird auch Schifferkirche genannt, weil dort die spätgotische „Schiffermadonna“ verehrt wird. Der Flügelaltar in der Katharinenkapelle ist eine Kopie des Originals von 1420, das sich im Städel-Museum, Frankfurt, befindet. Die Marienstatue steht in einer von Peter Hecker ausgemalten Wandnische, die zur Maria aufschauende Schiffer zeigt. Im Unterschied zu den anderen elf romanischen Kirchen blieb St. Maria in  Lyskirchen im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt. 

 


 

 

 

 

 


 

 

 


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